Ergebnisse/Beispiele meiner Versuche mit "Focus-Stacking"



FOCUS STACKING:

Der englische Begriff focus stacking, wörtliche Übersetzung ‚Fokus-Stapelung‘, seltener auch Schärfentiefeerweiterung oder deep focus fusion (DFF) genannt, beschreibt eine Kombination aus fotografischer Aufnahme- und digitaler Bildbearbeitungstechnik. Sie wird insbesondere in der digitalen Makrofotografie genutzt, um ein Bild mit außergewöhnlich hoher Schärfentiefe zu erzeugen. In der Messtechnik wird diese Technologie auch Fokusvariation genannt.


VERFAHREN:

Ähnlich wie Exposure Blending ist Focus stacking die Kombination aus einer fotografischen Serienaufnahme und einem nachgeschalteten Montageprozess. Jedoch ist hierbei die Bildserie keine Belichtungsreihe, sondern eine Bildfolge, bei der nur die Fokussierung oder der Aufnahmeabstand verändert wurde, so dass sich die Bilder im Wesentlichen nur in der Schärfenlage unterscheiden. Da sich bei der Fokusänderung eine Änderung des Abbildungsmaßstabs ergeben kann und sich Objekte im Bild geringfügig verschieben können, muss vor der eigentlichen Montage der einzelnen Bilder meist noch eine Bildtransformation zur bestmöglichen Überlagerung der Bilder durchgeführt werden. Diese Aufgabe wird von den Spezialprogrammen automatisch gelöst. Bei der anschließenden Montage werden die jeweils schärfsten Bereiche der Bilder zusammengefügt.


Im Folgenden habe ich hier mal 3 Beispiele. Nichts Weltbewegendes, aber halt etwas.
Ich habe hier einfach mal 2 Orchideenblüten und einen Gliedermaßstab genommen und meine Aufnahmen damit getan. Diese lila Orchideenblüte und der Gliedermaßstab sind gestackt/ zusammengefügt aus 7 Einzelbildern. Die weiße Orchidee setzt sich hier aus 42 Einzelbildern zusammen. Ja, das ist schon ganz ordentlich und macht auch etwas Arbeit. Als Programme für die Bearbeitung, kommen hier "Capture One Pro" und "Photoshop" zum Einsatz. Sonstiges Einsatzmaterial ist meine Nikon D5000, Stativ, Fernauslöser, MacBook und ein USB-Kabel. Bei den Aufnahmen spiele ich die Bilder gleich auf das MacBook ein. Kamera wird mittels USB-Kabel mit dem Mac verbunden und dann das Programm "Capture One" gestartet. Da hat man dann gleich ein Livebild und kann darüber auch einige Einstellungen tätigen.
Die abschließende Bearbeitung erfolgt dann in Photoshop. Dort werden die Aufnahmen übereinandergelegt und etwaige Fehler bereinigt.


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